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Einmal pro Jahr wird eine frauenärztliche Untersuchung als sinnvoll erachtet.
Sie umfasst eine Anamnese (Befragung), eine Inspektion des Bauches und
der äusseren Geschlechtsteile, eine Speculum-Einstellung der Vagina und
des Gebärmutterhalses mit einem Krebsabstrich. Dann werden mit einer inneren
Untersuchung die Gebärmutter, beide Eierstöcke und das umliegende Gewebe
von Harnblase, Darm, bis hin zur Beckenwand beurteilt. Zum Schluss ist
eine sorgfältige Brustuntersuchung sehr
wichtig.
Krebsabstrich
Er bezweckt die verschiedenen Krebs-Vorstufen zu erkennen, bevor daraus
ein Gebärmutterhals-Krebs entstehen kann.
Es kommt deshalb häufig vor, dass der Krebsabstrich, den man Vorsorge-Abstrich
nennen sollte, nicht ganz normal ist. Es muss sich dabei nicht immer um
Krebs-Vorstufen handeln, sondern es kann auch eine banale Entzündung vorliegen.
Deshalb ist es wichtig, dass sie bei der Mitteilung, der Krebsabstrich
sei nicht in Ordnung, nicht gleich in Ohnmacht fallen.
Von der leichtesten Vorstufe bis zum Gebärmutterhals-Krebs verstreichen
oft 10 Jahre.
Wir werden Ihnen mündlich, schriftlich oder telefonisch mitteilen, ob
eine erneute Krebsabstrich-Kontrolle in 12 Monaten, 9 Monaten, 6 Monaten,
3 Monaten notwendig ist, oder ob sie gleich für eine Gewebsentnahme (Biopsie)
vorbei gehen sollen. Es kann auch sein, dass Sie ein Rezept für die Behandlung
einer Entzündung oder einer Atrophie wegen Hormonmangel bekommen.
Manchmal ist es notwendig, die Oberfläche des Gebärmutterhalses mit einem
Gerät zur 32-fachen vergrösserten Betrachtung zu untersuchen (mit dem
Kolposkop) und Gewebeproben zu entnehmen. Je nach dem kann dann eine Laserbehandlung
notwendig sein. Siehe unter Kolposkopie / Biopsie / Laserbehandlung.
Beratung
Die Jahreskontrolle wird mit einem Gespräch und einer Beratung ergänzt
und beendet. Dabei geht es um die Verhütung, um Fragen der Familienplanung,
um eine Hormon- Ersatz-Therapie in der Menopause oder um andere anstehende
Sorgen und Probleme.
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