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  BLASENSCHWÄCHE: REIZBLASE (HYPERAKTIVE BLASE)

   
   
Blasenschwäche?
Lassen Sie sich behandeln!

Blasenschwäche oder Harninkontinenz ist zwar keine lebensbedrohliche Erkrankung, dennoch fühlen sich die Betroffenen belastet und in ihrer Lebensqualität empfindlich eingeschränkt. Heute gibt es Mittel und Wege, dieses Leiden erfolgreich zu behandeln. Scheuen Sie sich also nicht, das Problem mit Ihrem Arzt zu besprechen!

   
   

Blasenstörungen und ihre Ursachen

Einer Blasenstörung liegt entweder eine krankhafte Übererregbarkeit des Blasenmuskels («hyperaktive Blase») oder eine Schwäche des Schliessmuskelsystems zugrunde. Die hyperaktive Blase äussert sich durch häufiges Wasserlassen und plötzlich auftretenden starken Harndrang mit oder ohne Urinverlust (Dranginkontinenz). Als Auslöser dieser Symptome gelten Harnwegsinfektionen, altersbedingte hormonelle Störungen (Östrogenmangel) oder neurologische Grunderkrankungen.

Ist der Blasenschliessmuskel zu schwach, um das Wasser halten zu können (z.B. nach schwerer körperlicher Arbeit, Geburten oder Verletzungen), kommt es bei plötzlicher körperlicher Anstrengung sowie beim Husten, Niesen oder Lachen zum unfreiwilligen Abgang kleiner Urinmengen (Stressinkontinenz).

Behandeln – aber wie?

Zu den sogenannt konservativen Massnahmen, die bei schwächer ausgeprägten Symptomen durchaus wirksam sind, gehören: regelmässiges Wasserlassen zu festgelegten Zeiten (Blasentraining), Beckenbodengymnastik (unter fachkundiger Anleitung!) sowie Verzicht auf Rauchen, übermässigen Alkohol- und Kaffeegenuss und Abbau von Übergewicht.

Die hyperaktive Blase lässt sich auch durch Medikamente, sogenannte Anticholinergika, beeinflussen. Diese dämpfen die Erregbarkeit des Blasenmuskels und entspannen die Blase. Weil der unangenehme Harndrang verschwindet, nimmt die Häufigkeit der Toilettengänge ab, so dass sich das Füllvolumen der Blase wieder normalisiert. Trotzdem kommt es immer weniger zu unkontrolliertem Urinverlust. Mit Tolterodin (Detrusitol®) steht seit einiger Zeit ein weiteres blasenentspannendes Inkontinenz-Medikament zur Verfügung – neuerdings in einer gut verträglichen Arzneiform, die nur noch einmal täglich eingenommen werden muss (Detrusitol SR) – das von vielen Patientinnen und Patienten bereits erfolgreich verwendet wird.

Mit diesem Problem sind Sie nicht allein

Allein in der Schweiz leiden etwa 400’000 Menschen an Blasenstörungen mit oder ohne Urinverlust. Besonders häufig sind ältere Menschen davon betroffen, wobei Frauen anfälliger sind als Männer. Inkontinenz ist jedoch keine schicksalhaft mit dem Älterwerden verbundene Krankheit. Sie lässt sich behandeln! Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin!
   

   

Text mit freundlicher Genehmigung der Firma Pharmacia AG, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf.  
   

Hier finden Sie mehr Informationen:  

  • via unsere Links (viel über Blasenschwäche), 




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