| HARNINKONTINENZ - OPERATIONEN |
Die Gynäkologische Klinik am Kantonsspital Liestal ist für Operationen
bei Urin-Inkontinenz (Harnverlust und Blasenbeschwerden) spezialisiert
und erfahren.
Wir verfügen an der Klinik über eine urodynamische Abklärungsstation.
Schwierige und komplizierte Fälle von Harninkontinenz müssen unbedingt
mit speziellen Druckmessungen, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen
abgeklärt werden, bevor man sich zu einem Eingriff entscheidet. Ganz besonders
wichtig ist das bei Fällen von Rezidiv-Inkontinenz, d.h. wenn Voroperationen
keinen Erfolg gebracht haben.
Prof. Dr. med. R. Gaudenz, Chefarzt der Klinik, der sich vor Jahren auf
dem Gebiet der Urodynamik habilitierte, hat mit manchen Harninkontinenz-Operationen
eine 25-jährige Erfahrung, weswegen Sie sich in seine Sprechstunde anmelden
können für Erstkonsultationen, Vorabklärungen und für eine zweite Meinung.
Neue Aspekte in der Behandlung der Stressinkontinenz:
TVT (tension free vaginal tape)
Das TVT (= tension free vaginal tape) ist ein spannungsfreies Vaginalband,
welches die weibliche Harnröhre bei körperlicher Belastung (Husten, Niesen,
Pressen, Springen oder Heben von Lasten) unterstützt. Dadurch geht bei
diesen Betätigungen kein Urin mehr ab.
Diese neue Operationsmethode wurde in Skandinavien entwickelt und wird
dort mit grossem Erfolg angewendet. In der Schweiz wird sie schon an manchen
Zentren durchgeführt.
Gern beraten wir Sie in unserer Beratungsstelle oder der Chefarzt-Sprechstunde.
TVT: So wird es gemacht
In einer Lokal- oder Spinalanästhesie wird ein Kunststoffband durch einen
kleinen Schnitt spannungsfrei um die Harnröhre gelegt und im Gewebe der
Bauchdecke verankert. Die korrekte Lage und Wirkung wird durch Hustenstösse
der Frau kontrolliert. Falls kein Zusatzeingriff notwendig ist, genügt
ein kurz stationärer Spitalaufenthalt.

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