|
|
LAPAROSKOPISCHE OPERATIONEN (mittels Bauchspiegelung) |
Die Bauchspiegelung ist in der Gynäkologie ein Routine-Eingriff seit
30 Jahren.
Erst seit einigen Jahren haben die Chirurgen damit begonnen, die Gallenblase
laparoskopisch zu operieren, was auch für unser Fachgebiet Fortschritte
brachte. So wurden immer bessere Instrumente und Techniken entwickelt,
um immer mehr Eingriffe auf diese einfache, schonende Art zu operieren.
Die Dauer der Hospitalisation (des Spitalaufenthaltes) und der Rekonvaleszenz
(der Erholung) wurden massiv abgekürzt.
Laparoskopische Routine-Eingriffe werden bei uns durchgeführt bei:
- Eileiterschwangerschaft (EUG = extrauterine
Gravidität)
- Sterilisation (Unterbindung)
- Eierstock-Zysten
- Hydrosalpinx (die Ansammlung von wässriger Flüssigkeit
in den Eileitern)
- Verwachsungen
- Blinddarmoperation bei fehlender oder nur geringfügiger
Entzündung
- Sterilitätsabklärung mit Blauprobe (Prüfung
der Tubendurchgängigkeit)
- Endometriose-Operation bei Sterilität oder Beschwerden
- Exploration bei unklaren Abdominalbeschwerden
(Bauchschmerzen), Torsion, Eileiter-Entzündung, Verwachsungen, Blutung,
Tumor, usw.
Die Operationen werden mit Blick auf den Bildschirm durchgeführt. Mit
Video-Aufnahmen kann man den Befund und den Eingriff dokumentieren und
der Patientin zeigen und erklären.

Gebärmutter (links), rechter Eileiter (oben rechts)
und Darm (unten rechts) mit Verwachsungen

Gebärmutter (oben rechts), Darm (unten rechts)
und linker Eileiter (oben links), der verschlossen ist

Der linke Eileiter wird laparoskopisch eröffnet,
der blaue Farbstoff zeigt Tubendurchgängigkeit!
Mehr über Verlauf der Operation finden Sie im Informationsblatt
zur Bauchspiegelung.
|

 |


 |